AK Stadterneuerung und Präventive Stadtentwicklung

Der Arbeitskreis Stadterneuerung und Präventive Stadtentwicklung existiert in dieser Form seit 2019, welches nicht nur ein Jubiläumsjahr war (20 Jahre Soziale Stadt, 50 Jahre Planungsstudiengänge u.a.), sondern auch zentrale Änderungen in der Städtebauförderung bedeutete. Nachdem über mehrere Jahrzehnte die Förderprogrammatik der Städtebauförderung stärker und stärker differenziert wurde, wurden die Förderprogramme nun in drei Säulen zusammengefasst. Dabei hat sich auch gezeigt, welche der seinerzeit entwickelten Instrumente der Stadterneuerung sich als nachhaltig erwiesen haben und nun in allen Fördersäulen Anwendung finden: so u.a. die Integrierten Stadtentwicklungskonzepte (ISEK) aus dem früheren Stadtumbau Ost und Quartiersmanagements (QM) der Sozialen Stadt. Ein maßgebliches Verdienst des Programms Aktive Zentren ist, zudem deutlich die Unterschiedlichkeit der Förderkulissen vorgeführt zu haben: Nicht neu, aber immer wieder in Erinnerung zu rufen: Stadterneuerung finden in Groß- und Kleinstädten, in Metropolen wie im ländlichen Raum statt.

Die SRL besitzt eine lange Tradition, die Stadterneuerung fachlich zu begleiten; in den letzten beiden Jahrzehnten fand das durch die drei Arbeitskreise Soziale Stadt, Stadtumbau und Aktive Zentren statt. Im November 2019 tagte erstmals der neue Ak Stadterneuerung und Präventive Stadtentwicklung, der die Arbeit der bisherigen Arbeitskreise bewusst fortsetzt (was sich symbolisch in der fortlaufenden Nummerierung der bisherigen Sitzungen des AK Soziale Stadt ausdrückt). Auch wurden Formate der bisherigen Arbeitskreise fortgeführt, so:

Neues Format sind die Politikgespräche, die im Februar 2019 und Februar 2020 mit jeweils einer Sprecherin oder einem Sprecher einer Bundestagsfraktion geführt wurden.

Alle diese Formate sollen wechselweise fortgeführt werden. Der Arbeitskreis arbeitet eng mit dem Ausschuss Städtebauförderung zusammen, der AK-Sprecher ist dort Mitglied.