Der AK Regionalentwicklung und Landesplanung befasst sich mit den Perspektiven, Instrumente und Strukturen von der Bundesraumordnung, über Landes- und Regionalplanung bis zur kommunalen Ebene.
Grundsätzliches und strukturelles Ziel des neuen AK ist es, das Thema der Regionalentwicklung wie auch das der Landesplanung verstärkt in den Fokus der Verbandstätigkeit zu bringen. Zukünftig werden die damit verbundenen Themen wesentlich stärker in den Mittelpunkt planerischen Handelns kommen, sowohl in Bezug auf die Verdichtungsräume wie auch insbesondere hinsichtlich der Entwicklungsperspektiven in den ländlich strukturierten Regionen. Vor diesem Hintergrund strebt der AK in der Struktur der SRL auch perspektivisch die Ebene eines Fachausschusses an.
Die inhaltlichen Ziele des AK sind, einen Überblick zum Stand und der Wirksamkeit der Landes- und Regionalplanung in Deutschland aufzubauen und ggf. Vorschläge auszuarbeiten, wie die Steuerungsfunktion und Verbindlichkeit der Raumordnung, insbesondere auf Ebene der Regionalentwicklung verbessert werden kann (könnten).
Zudem sollen Möglichkeiten eruiert werden, wie die Relevanz und Bedeutung der Raumordnung, insbesondere Blick auf die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen auf Ebene der Landes- wie auch der Regionalentwicklung in Öffentlichkeit und Politik besser verdeutlicht werden kann.
Der AK dient ferner dem Zweck, den fachlichen Austausch zur Landesplanung und Regionalentwicklung innerhalb der SRL und darüber hinaus anzuregen, zu vertiefen und zu verstetigen.
Großmaßstäblichere Planungsebenen, jenseits der kommunalen Ebene bewegen sich auf einer sehr abstrakten Ebene, sodass deren Inhalte, Ziele und Steuerungswirkungen für fachfremde Personen schwer zu erfassen sind. Die Relevanz und Bedeutung der Raumordnung wird daher in Öffentlichkeit und Politik häufig nicht wahrgenommen bzw. unterschätzt.
Der AK soll daher zum einen durch gezielte Kommunikation einen Beitrag zu einem breiteren Verständnis und einer höheren Aufmerksamkeit für die höheren Planungsebenen in der Öffentlichkeit sorgen und in der Praxis wirksame Instrumente zum Erreichen der Ziele der Raumordnung auf Umsetzungsebene aufzeigen in Form von konkreten Best-Practice-Beispielen, auch auf Ebene institutioneller und verbindlich wirkender regionaler Planungs- und Entwicklungsmodelle.
In einer ersten Arbeitsphase sammelt, vergleicht und evaluiert der AK Instrumente und Strukturen der Landes- und Regionalplanungen im Bundesgebiet mit einem Fokus auf Leerstand und Flächeninanspruchnahme. Zukünftig sollen weitere Fokusthemen betrachtet werden."