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Die Europäische Union hat großen Einfluss auf die räumliche Entwicklung in ihren Mitgliedsstaaten. Innerhalb des strategischen Rahmens, den die Territoriale und die Urbane Agenda vorgeben, gibt es eine Vielzahl an operativen Politiken und Förderprogrammen, mit denen die EU gezielt auf die räumliche Entwicklung einwirkt und versucht, räumliche Disparitäten zwischen und innerhalb ihrer Mitgliedsstaaten einzudämmen und den sozialen Zusammenhalt in der EU zu stärken. Mit der Neuen Leipzig-Charta 2020 gibt es ein aktuelles europäisches Dokument, das den strategischen Kompass für eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung neu definiert. Nicht zuletzt stellt die EU mit dem „Green Deal“ wirtschaftlich und politisch die Weichen für die Entwicklung zu einem klimaneutralen Kontinent bis zur Mitte dieses Jahrhunderts.

Um frühzeitig über die planungsrelevanten Entwicklungen auf der europäischen Ebene und deren Auswirkungen auf die räumliche Planung in Deutschland informiert zu sein und um als nationaler Berufsverband auf die Gestaltung europäischer Förderpolitiken Einfluss nehmen zu können, hat die SRL 2011 eine Projektgruppe Europa gegründet, die 2014 in einen Ausschuss überführt wurde. In diesem Ausschuss werden auch berufspolitische Fragestellungen wie die transnationale Anerkennung der beruflichen Qualifikationen, die Freizügigkeit in der Berufsausübung und die Verständigung über europaweit gültige Standards der beruflichen Qualifikation und Ausbildung behandelt. Der Ausschuss Europa befördert den fachlichen und berufspolitischen Dialog im europäischen Maßstab und berät den Vorstand mit Blick auf das Engagement der SRL zu europäischen Fragestellungen, Förderinitiativen und der europäischen Raumentwicklungspolitik. Als Gründungsmitglied des ECTP (European Council of Spatial Planners) ist SRL dort heute als Corresponding Member vertreten, die berufspolitische Vertretung als Vollmitglied im europäischen Dachverband der nationalen Berufsverbände hat die BAK übernommen. In der Mitgliederfachzeitschrift PLANERIN wird das Thema Europa regelmäßig in Ausgaben mit entsprechendem Schwerpunkt aufgegriffen.

ECTP

Anforderungen an das berufliche Ethos

In der "Founding Charter" von ECTP wurde 1985 eine gemeinsame inhaltliche Basis mit wesentlichen Aussagen zur Funktion der räumlichen Planung, zum Berufsfeld und zur Ausbildung von Planerinnen und Planern formuliert. Darin sind die folgenden Anforderungen an das berufliche Ethos (Berufliche Regeln für Stadtplaner) formuliert:

ECTP

ECTP-CEU 2020 declaration for an inclusive and just post-covid future for all communities

declaration

October 2020

ECTP

Position paper

ECTP-CEU, 29.05.2020

ECTP

2013 wurde von ECTP eine neue Charta der Europäischen Planung erstellt. Die SRL hat die englische Originalfassung ins Deutsche übersetzt:

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