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Der Klimawandel ist die aktuell größte globale Herausforderung für die Menschheit. Der Meeresspiegel steigt und Extremwetterereignisse wie Stürme, Dürre, Hochwasser und Waldbrände häufen sich. Städte werden durch dichte Bebauung und versiegelten Flächen schnell zu Hitzeinseln, Regenwasser kann durch Versiegelung schlechter ablaufen, das Risiko der Überschwemmung steigt. Städte tragen aktiv zum Klimawandel bei und sind gleichzeitig von den Folgen besonders betroffen.

Die räumliche Planung und die gesamte Baubranche sind gefordert, ihren Beitrag zur Erreichung des Zwei-Grad-Ziels sowie zur Anpassung an den Klimawandel zu leisten – durch integrierte, nachhaltige Stadtentwicklung, durch ressourcenschonendes Bauen, durch Flächeneinsparung und die zügige Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen. 

Viele Städte, Kommunen und Regionen haben ihre Aufgabe bereits erkannt und Pläne, Programme und Projekte zu Klimaschutz und Klimaanpassung entwickelt. Die Umsetzung geht hingegen häufig nur schleppend voran. 

Woran liegt das? Welches sind die Erfolgsfaktoren und Fallstricke von integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßahmen in der Planungspraxis? Wie können Zielkonflikte gelöst und alle relevanten Akteure in die Planung einbezogen werden? Nicht zuletzt: Wie können Städte, entsprechend den Zielen der Neuen Leipzig Charta, zugleich „gerecht, grün und produktiv“ 
sein?

Die SRL bearbeitet diese Fragen im Arbeitskreis „Energie und Klima“, veranstaltet Fachveranstaltungen zum Thema und widmet in regelmäßigen Abständen eine Heftausgabe der Mitgliederfachzeitschrift PLANERIN diesem Themenkomplex. 

Dr.-Ing. Martin Rumberg, Stellv. Vorsitzender der SRL; Dr.-Ing. Johann Hartl, Vorsitzender des SRL-Ausschuss Planungsrecht, 29.09.2022

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